Die Kraft positiver Gedanken

"Alle guten Handlungen haben ihren Anfang in guten Gedanken." Swami Sivananda

 

Seit vielen Jahren begleitet mich nun schon das Thema positives Denken und Affirmationen in meinem Leben und immer wieder erfahre ich aufs Neue, wie stark die Kraft unserer Gedanken ist und wie sehr wir selbst verantwortlich sind für das, was wir uns durch unser Denken in unserem Leben erschaffen.

 

Ja, ich habe für mich immer wieder festgestellt, dass das, was und wie wir überwiegend denken, für uns wahr wird in unserem Leben und da uns leider meistens gar nicht bewusst ist, was wir so den lieben langen Tag denken, erschaffen wir uns auch überwiegend unbewusst die Welt mit den Situationen, sowohl im positiven, wie leider auch im negativen, die unseren Gedanken entsprechen. Wir ziehen sozusagen mit unseren Gedanken wie ein Magnet unangenehme Erfahrungen und Situationen in unser Leben, solange wir überwiegend negative Gedanken kultivieren.  

 

Genauso habe ich die Wahl, durch das Üben von positiven Gedanken, durch Wiederholen von Affirmationen, positiven Einfluss auf mein Leben zu nehmen. Je mehr ich mich in positivem Denken übe, desto mehr können sich positive Situationen und Umstände in meinem Leben manifestieren. Wenn es mir mit der Zeit immer mehr gelingt, über andere Menschen liebevolle und wohlwollende Gedanken zu denken anstatt sie zu bewerten und zu beurteilen (worin wir leider viel besser geübt sind...) begegnen mir auch immer mehr freundliche, liebevolle Menschen. Ich ziehe förmlich nur noch solche Menschen und Situationen in mein Leben, die mir das widerspiegeln, was meinem Geisteszustand entspricht. Ich habe dann immer weniger Resonanz zu unfreundlichen, sog. negativ gestimmten Menschen und unerfreulichen Situationen.

 

Ich habe also einen gewissen  Einfluss auf das, was in meinem Leben geschieht und muss mich nicht länger als hilfloses Opfer meiner Lebensumstände fühlen. Hier eine meiner Lieblingsaffirmationen dazu:

 

"Ich übernehme jetzt selbst die Verantwortung für mein Denken und Leben. Ich bin eine kraftvolle, dynamische Frau. Jeder Teil meines Körpers funktioniert perfekt. Ich liebe mich."

(Louise Hay)

 

Wichtig ist, dass ich mir erst einmal darüber bewusst werde, was in meinem Geist so alles los ist, was ich überwiegend denke, um dann bewusst zu entscheiden, mein Denken zu verändern.

 

Für mich bietet Yoga alle nötigen Hilfsmittel, um bewusster und achtsamer mit sich selbst und seinen Mitmenschen umzugehen. Insbesondere durch regelmäßige Meditation lerne ich wieder, mir meiner Gedanken bewusst zu werden. Ich kann mit der Zeit besser spüren und reflektieren, wie ich mich grade fühle, was in meinem Geist vor sich geht, wie ich in bestimmten Situationen immer wieder nach gleichen Mustern reagiere und kann dann immer mehr bewusst entscheiden, wie ich reagieren möchte.

 

Je bewusster, achtsamer und liebevoller ich handeln kann, umso liebevoller wird dann auch die Reaktion der Anderen sein, die mir nur das Widerspiegeln, was ich aussende. Hier ein einfaches Beispiel, wie das aussehen könnte:

 

Ich könnte einmal überprüfen, welche Gedanken ich überwiegend über meine engsten Nachbarn so denke und wie das Verhältnis zu ihnen tatsächlich so ist. Welche Gedanken und Gefühle tauchen auf, wenn mein Nachbar z.B. grade in der Mittagszeit seinen Rasen mäht. Ich kann einmal beobachten, was da in meinem Geist so alles abläuft. Vielleicht bemerke ich zunächst Gedanken wie "muss das ausgerechnet jetzt sein" oder "typisch, der schon wieder" oder vielleicht sogar "das macht der doch jetzt nur um mich zu ärgern"...

Ich kann beobachten, wie Ärger und Wut in mir aufsteigt und wie vielleicht diese Gedanken und Gefühle letztlich zu einer Handlung führen, indem ich mich bei meinem Nachbarn beschwere, oder schlimmstenfalls ihn beschimpfe oder beleidige. Wahrscheinlich führt diese Handlung zu einer entsprechenden Reaktion bei meinem Nachbarn und die Trennung ist perfekt. Ich habe durch meine Handlung, die wiederum ausgelöst wurde durch meine negativen Gedanken, eine Trennung zwischen mir und meinem Nachbarn geschaffen anstatt Verbundenheit.

 

Wie könnte ich anders handeln, warum geschieht es immer wieder, dass ich so handele, obwohl ich weiß, dass es sich nicht gut anfühlt und ich eigentlich viel lieber ein liebevolles Verhältnis zu meinem Nachbarn, Chef, Kollegen, Partner, Mutter, Freundin etc. haben möchte? 

 

"Alle guten Handlungen haben ihren Anfang in guten Gedanken."

Swami Sivananda

 

Ich könnte beginnen zu erforschen, wie meine Gedanken zu entsprechenden Handlungen führen und wie diese Handlungen sich wiederum auf das auswirken, was ich in meinem Leben erfahre. Was ich säe, das muss ich auch ernten, also entscheide ich mich doch lieber gleich für positive, liebevolle Gedanken und erschaffe mir eine freundliche und positive Welt, oder? Ich habe die Wahl!!! 

 

"Wie ein Mensch denkt so wird er." Swami Sivananda

 

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