Meditation - in die Mitte kommen

 

Für mich bedeutet Meditation, in meine Mitte zu kommen. Ich könnte auch einfach sagen, indem ich mehr und mehr in meine Mitte komme, finde ich zu mehr Ausgeglichenheit, Stabilität und Ruhe und das hilft mir, meinen Alltag entspannter und gelassener zu meistern.

 

Alles was mir hilft, wieder mehr in meine Mitte zu kommen ist für mich Meditation. Das achtsame Üben der Asanas, Pranayama, Tiefenentspannung - das ist schon Meditation, denn es hilft mir, wieder mehr in meine Mitte zu finden.

 

Darüber hinaus bereitet es mich auch vor, überhaupt erst einmal in der Lage zu sein, mich einfach ruhig hinzusetzen. Das ist für viele heutzutage schon eine Herausforderung, sich diese Zeit, diesen Raum für sich zu nehmen.

 

Indem ich mich hinsetze und mir erlaube, meinen Geist, meine Aufmerksamkeit nach innen zu richten, entscheide ich mich bewusst, für eine bestimmte Zeit aus diesem Hamsterrad des ständigen Tuns auszusteigen. Ich lasse es zu, dass wieder ein Raum entstehen kann, in dem alles zur Ruhe kommen darf. Alles äußere Tun und auch das innere Tun in Form von geistiger Aktivität darf für diesen Zeitraum zur Ruhe kommen.

 

Je mehr ich mich darin übe, zur Ruhe zu kommen, desto zufriedener werde ich. Ich habe die Wahl, für meine innere Zufriedenheit zu sorgen und gleichzeitig damit auch mein äußeres Leben friedlicher zu gestalten, denn mein innerer Zustand wirkt sich natürlich auch unmittelbar auf meine äußeren Umstände aus.

 

Indem ich selber ruhiger und friedvoller werde, erlebe ich auch häufiger ebensolche Situationen und begegne z.B. Menschen, die mir freundlich gesinnt sind. Meine Mitmenschen erleben mich als friedvoller, ausgeglichener und zufriedener. Ich erlebe also weniger unfriedliche Situationen in meinem äußeren Leben, weil ich innerlich mehr in mir ruhe. Ich erschaffe mir sozusagen, indem ich mich nach innen wende und dort Ruhe und Stabilität finde, mehr und mehr eine Welt, in der ich dasselbe erlebe, was ich auch in meinem Inneren erlebe. Die äußere Welt, so wie ich sie erlebe, ist also der Spiegel meiner inneren Welt, meines inneren Geisteszustandes. 

 

Hier eine schöne Yogageschichte dazu:

Das Echo des Lebens

 

Bei einer Pilgerreise durchquerte ein Meister mit seinem jüngsten Schüler die Berge. Plötzlich stolperte der junge Mann und verletzte sich. Dabei schrie er laut auf „Auaaa!“ Plötzlich überraschte ihn ein Ruf aus den Bergen mit dem selben Laut „Auaaa!“ Er wurde neugierig und rief: „Wo bist du?!“ und erhielt als Antwort:“Wo bist du?!“

 

Dann schrie der Junge wieder zurück: „Wer bist du?!“ und die Stimme antwortete, wie ein Papagei: „Wer bist du?!“ Verärgert schrie der Junge: „Du Nichtsnutziger! und erhielt als Antwort dieselbe Beleidigung: „Du Nichtsnutziger!“

 

Darauf fragte der junge Yogi seinen Meister: „Warum beleidigt er mich?“ Der Meister lächelte ihn an und sagte: „Entspann dich…

 

Danach rief er „Du bist der Beste!“ und erhielt als Antwort: „Du bist der Beste!“ Sein Schüler war total überrascht, aber verstand die Lektion nicht.

 

So erklärte der Meister: „Das nennen die Menschen Echo, doch in Wahrheit ist es das Leben. Das was du sagst und tust bekommst du genau so zurück. Das Leben ist ein Spiegel unserer Handlungen. Also wenn du dir mehr Liebe, Freude und Frieden wünschst, dann habe mehr Liebe, Freude und Frieden im Herzen und tue was dafür. Das gilt für alle Lebensbereiche. Alles was du dem Leben gibst, bekommst du zurück. Das Leben ist kein Chaos und Zufall. Es ist ein Spiegel deiner inneren Welt und deiner Handlungen.

Yoga-Präventionskurse

nach §20 SGB V mit Zuschuss von den Krankenkassen.

 

 

- Zeit für Dich - Yogawochenende im Rosenwaldhof mit Krankenkassen-zuschuss
(s. unter Termine/Aktuelles)

 

Neuer Workshop im Herbst:

Schüttel Dich frei !!!

(s. unter Termine/Aktuelles)