Liebe und Mitgefühl

 

Der Dalai Lama sagt so wunderschön:

 

"Der Planet braucht keine erfolgreichen Menschen mehr.

Der Planet braucht dringend Friedensstifter, Heiler, Erneuerer, Geschichtenerzähler und Liebende aller Arten."

 

Für mich bedeutet das, das eigene Herz wieder weit zu öffnen für sich selbst und damit gleichzeitig auch für die Welt, für die Menschen.

 

Indem ich meinen ureigenen Herzensqualitäten wie Liebe, Freude, Mitgefühl wieder erlaube, sich mehr und mehr zu entfalten und in die Welt zu verströmen, kann Heilung geschehen für mich selbst und gleichzeitig für die Welt.

 

In dieser unendlichen Weite des Herzens ist Raum für alle Menschen, ich kann alle Menschen darin umarmen ohne Unterschied.

 

Ich glaube, wahrer Frieden in der Welt kann nur wachsen, indem ich Frieden mit mir selbst schließe, in Frieden mit mir selbst sein kann und mein Herz ganz weit öffne für alle Wesen.

 

Dies umfasst auch, mich selbst in Liebe anzunehmen, zu mir selbst ganz zu stehen, mein inneres Kind liebevoll zu umarmen und zu heilen und mich von meinem innersten Wesenskern liebevoll führen zu lassen.

 

Indem ich wieder lerne, auf die innersten Impuse zu lauschen, die mir mein Herz zuflüstert, lasse ich mich vertrauensvoll führen von meiner Intuition. Was von dort kommt, scheint immer dem großen Ganzen zu dienen und entspringt nicht dem kleinen Ego, das immer nur auf seinen Vorteil bedacht ist.

 

Ein Handeln aus diesem Herzensraum heraus ist ein klares, absichtsloses, reines Handeln, das immer das große Ganze einschließt und Liebe und Verbundenheit hervorbringt während Handeln aus dem Ego heraus nur sich selbst einschließt, den eigenen Gewinn berücksichtigt sowie Leid und Trennung erschafft.

 

Eine wunderbare Übung zur Herzöffnung und zur Entwicklung von Mitgefühl ist die Metta-Meditation oder Meditation der liebevollen Güte.

 

Setze Dich ruhig hin, atme einige Male tief mit dem Bauch ein und aus. Konzentriere Dich auf Deinen Herzensraum in der Mitte der Brust. Stell Dir vor, Du atmest dorthin. Wiederhole dabei innerlich einige Male:

 

"Möge es mir gut gehen. Möge ich glücklich sein. Möge mein Herz offen sein. Möge ich eine Quelle des Wohlergehens für Andere sein."

 

Dann stelle Dir eine Person vor, die dir nahe steht und wiederhole einige Male:

 

"Möge es Dir gut gehen. Mögest Du glücklich sein. Möge Dein Herz offen sein. Mögest Du eine Quelle des Wohlergehens für Andere sein."

 

Stelle Dir eine Person vor, mit der Du einen Konflikt hast oder gegen die Du eine Abneigung verspürst und wiederhole die gleichen Worte einige Male.

 

Zum Abschluß dehne Deine Bewusstheit aus in alle Richtungen, stelle Dir vor, Du schickst diese Gedanken des Wohlwollens und der liebevollen Güte in alle Richtungen, umarmst in Deiner Vorstellung die ganze Welt damit und verweilst noch einige Zeit in diesem Gefühl der Verbundenheit und Liebe zu allen Wesen.

 

Lokah samastah sukhino bhavantu - mögen alle Wesen Glück und Harmonie erfahren.

 

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Schüttel Dich frei !!!

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