Meine innerste Wahrheit leben

 

 

Auf meinem eigenen Heilungsweg durfte und darf ich immer mehr erkennen, wie wichtig es für mich ist, meine eigene Wahrheit zu leben und auszudrücken.

 

Schon als Kind verspürte ich einen starken, inneren Drang, für meine innerste Wahrheit einzustehen, für das, was sich richtig und wahr anfühlte für mich und dies auch so auszudrücken. Dabei fällt mir wieder dieser Satz ein "Kindermund tut Wahrheit kund" - wie wahr das doch ist!

 

Als Kind sprechen wir  noch aus unserer Ehrlichkeit, Unverfälschtheit und Offenheit direkt das aus, was für uns wahr ist in diesem Moment. So lange, bis uns beigebracht wird: "das sagt man doch nicht" oder "das gehört sich nicht".

 

Ich habe als Kind auf sehr schmerzliche Weise lernen müssen, dass meine Wahrheit nicht erwünscht ist und bin sogar bestraft worden für meine direkte, offene Art, meine Wahrheit auszudrücken. So habe ich - wie wohl so viele von uns leider auch - gelernt, mich anzupassen an das, was die Gesellschaft für gut und richtig erachtet und meine eigene Wahrheit, mein innerstes Gefühl zu unterdrücken, zu ignorieren. Ich entfernte mich so immer mehr von mir selbst und wurde ein mehr oder weniger funktionierender Teil dieser Gesellschaft.

 

Heute kann ich erkennen, wie hoch der Preis war, den ich dafür zahlte. Ich schien zwar zu funktionieren nach außen hin, hatte aber kein Gefühl mehr für das, was ich wirklich wollte im Leben, für mich selbst.

 

In der Schule hatte ich Angst, meine Meinung zu sagen, fühlte mich unsicher und später im Berufsleben folgte ich mehr dem, was Andere mir vorlebten als meinen eigenen Wünschen und Bedürfnissen. Inzwischen glaubte ich, dass alle Anderen es besser wüssten als ich, denn ich wusste ja gar nicht mehr, was mein Wesen wollte und brauchte.

 

So ging es dann auch weiter, als das erste Kind zur Welt kam - ich spürte mein Innerstes nicht, hatte keinen Zugang zu meinen innersten Gefühlen, meiner Intuition und folgte blind den Vorgaben der Gesellschaft.

Das war eine sehr schwierige Zeit, denn mein Sohn forderte mich sehr heraus, wollte sich nicht einordnen in diese Regeln. Ich fühlte mich hilflos und überfordert, wusste nicht weiter.

 

Das war die Zeit, wo irgendwann auch mein Körper mehr und mehr Alarm schrie, etwas läuft hier falsch, so geht es nicht mehr weiter. Ich hatte mich so sehr verloren, war so weit entfernt von meiner innersten Wahrheit, von mir selbst, dass mein ganzes äußeres Leben ins Wanken geriet, nicht mehr funktionierte.

 

So begann vor ungefähr 10 Jahren meine Reise zu mir selbst, ich begab mich auf die Suche nach neuen Wegen, nach Gott, nach meinem wahren Selbst.

 

Ich spürte, dass das nun das Wichtigste war in meinem Leben, mich wieder auf den Rückweg zu begeben, heimwärts, nachdem ich mich so unendlich in der Welt verirrt hatte - so kam es mir vor.

 

Ich wusste noch, spürte noch ganz tief in mir - da war so eine Erinnerung - dass ich einmal so ehrlich, authentisch und wahr war vor langer Zeit, dass mein wahres Wesen so unschuldig, offen und verletzlich gewesen war und ich sah, wie ich nun geprägt und konditioniert worden war durch "die Gesellschaft".

 

Ich war irgendwie erstarrt und ernst geworden, hatte mir einen richtigen Schutzpanzer zugelegt, um nicht mehr verletzt zu werden, aus Angst, das nicht aushalten zu können.

 

Stattdessen hatte ich nun Andere verletzt, bewertet und beurteilt, war stolz und überheblich geworden, hatte gelernt, mich so über Andere zu stellen, wollte besser sein - kurz gesagt: ich hatte ein Riesen-Ego entwickelt, um mich zu schützen und meine innerste Schwäche, Unsicherheit und Angst zu überdecken.

 

Als ich das mehr und mehr erkannte, gab es für mich nur einen Weg - ich wollte mich von diesem Ego befreien und mein wahres Wesen zurück. Ich wollte etwas wiederfinden, was ich scheinbar verloren hatte. So begann meine Suche und meine Reise zu mir selbst....to be continued....

 

 

"Du selbst zu sein,

in einer Welt,

die dich ständig

anders haben will,

ist die größte

Errungenschaft."

Ralph Waldo Emerson

Yoga-Präventionskurse

nach §20 SGB V mit Zuschuss von den Krankenkassen.

 

 

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